Lastaufnahmemittel

Sonderlasten greifen, bewegen und zeitsparend positionieren

Lietmann liefert Lastaufnahmemittel für jegliche Anwendungsbereiche

Darauf kommt es an: Eine hohe Umschlagleistung lebt vom einwandfreien Materialfluss in der innerbetrieblichen Logistik. Schwere Lasten greifen, sicher bewegen und zeitsparend positionieren, das ist Ihr Ziel.

Die Lietmann GmbH & Co. KG unterstützt Sie dabei, diesen Anspruch jederzeit verlässlich zu erfüllen. Und für Spezialanfertigungen sind wir erst recht zu haben.

Das Lietmann-Team ist bereit für Ihre anspruchsvollen Aufgaben.

Wir unterstützen Sie dabei, die passenden Lastaufnahmemittel für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden, liefern maßgeschneiderte Lösungen, sorgen für Sicherheit nach Maschinenverordnung 2006/42/ EG, DIN EN 13155 und setzen die Anforderungen der DGUV Regel zuverlässig um.

Worum es bei Kranbahnen wirklich geht
Die Kranbahnen von Lietmann

Lastaufnahmemittel als Schlüssel für sicheren Materialfluss

In enger Absprache mit Ihnen planen und bauen wir höchst effiziente Lastaufnahmemittel, die optimal auf das jeweilige Greifgut abgestimmt und natürlich CE-gekennzeichnet sind. Wir liefern sie mit Werkszeugnis an und versichern Ihnen, dass die funktionssicheren Lastaufnahmemittel von Lietmann der Maschinenrichtlinie EN 13155 und den berufsgenossenschaftlichen Vorgaben gem. DGUV 109-017 entsprechen.

Wir unterstützen Ihren Kranbetrieb mit leistungsfähigen Lösungen wie:

  • Kranwaagen
  • Vakuumheber
  • Ladegabeln
  • Traversen / Sonder-Traversen / Bigbag Traversen
  • Zangen und Klemmen
  • Greifer (Blockgreifer, Walzengreifer, Rundmaterialgreifer, Spreizdorngreifer)
  • Coilhaken
  • automatische Coilhebe- und Wendevorrichtungen
  • Lasthebemagnete / Permanent Lasthebemagnete
  • Wirbel-Lasthaken und weiteres Zubehör

Definition Lastaufnahmemittel, Anschlagmittel, Tragmittel

Lastaufnahmemittel sind spezielle Einrichtungen der Hebetechnik, die die Verbindung zwischen Last und Hebezeug herstellen, sie gehören jedoch nicht zum Hebezeug selbst. Typische Beispiele sind Traversen, Greifer, Zangen, Lasthaken, C-Haken oder Lasthebemagnete.

Anschlagmittel verbinden die Last mit dem Tragmittel. Sie überbrücken also die Verbindung zwischen Last, Lastaufnahmemittel und Hebezeug. Zu den Anschlagmitteln zählen unter anderem Anschlagketten, Anschlagpunkte, Hebebänder, Kettengehänge, Seile oder Schäkel. Auch Anschlagmittel gehören zu den Lastaufnahmeeinrichtungen, erfüllen aber eine andere funktionale Aufgabe als Lastaufnahmemittel.

Tragmittel hingegen tragen die Last unmittelbar und sind dauerhaft oder fest mit dem Hebezeug verbunden. Dazu gehören zum Beispiel Seile, Ketten oder fest installierte Bauteile des Hebezeugs.

Gemeinsam bilden Lastaufnahmemittel, Anschlagmittel und Tragmittel die Gruppe der Lastaufnahmeeinrichtungen, gern auch kurz LAM genannt.

Lastaufnahmemittel lassen sich außerdem in aktive und passive Systeme unterscheiden. Aktive Lastaufnahmemittel greifen die Last selbständig, etwa durch Klemmen, Greifen, Magnetkraft oder Vakuum.

Passive Lastaufnahmemittel nehmen die Last auf, ohne aktiv zu wirken, etwa bei Lasttraversen.

Für beide Kategorien gilt: Sie dürfen nur entsprechend ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung eingesetzt werden, müssen den geltenden Normen entsprechen, regelmäßig geprüft und ordnungsgemäß dokumentiert werden.

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Lastaufnahmemittel – was ist mit Hebezeug, Tragmittel und Anschlagmittel gemeint?

Hebezeuge sind Maschinen, die Last bewegen. Dazu gehören Krane, Flaschenzüge oder Hebevorrichtungen.

Tragmittel sind Elemente, die direkt die Last tragen – wie Seile, Ketten oder fest verbaute Haken am Kran.

Anschlagmittel verbinden Last und Tragmittel – z. B. Anschlagketten, Schäkel oder Hebebänder.

Lastaufnahmemittel ergreifen die Last aktiv, nehmen sie sicher auf, klemmen, magnetisieren oder greifen sie.

Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie rechtliche Vorgaben, Prüfpflichten, Auswahlkriterien, Konstruktion und Sicherheit betrifft.

Eine präzise Definition für den Begriff Lastaufnahmemittel finden wir in der Maschinenrichtlinie 2006 42 EG.

Maschinenrichtlinie 2006 42 EG – die Definition

Ein Lastaufnahmemittel ist gemäß der noch bis 2027 gültigen Maschinenrichtlinie 2006 42 EG: „ein nicht zum Hebezeug gehörendes Bauteil oder Ausrüstungsteil, das das Ergreifen der Last ermöglicht, zwischen Maschine und Last angebracht wird, integraler Bestandteil der Last werden kann und gesondert in Verkehr gebracht wird.“

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In der Krantechnik kommen zahlreiche Arten von Lastaufnahmemitteln zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:

  • Ladegabeln

  • Traversen, Lasttraversen, Sondertraversen

  • Zangen und Klemmen

  • Greifer wie Blockgreifer, Blechpaketgreifer, Rundmaterialgreifer, Walzengreifer

  • Kübel und Behälter

  • C Haken/ Coil Haken

  • Lasthebemagnete, Magnete

  • Vakuumheber

  • Spreader und Spezialgreifer

Sie zählen nur dann als Lastaufnahmemittel, wenn sie nicht fest mit dem Tragmittel verbunden sind. Ein fest verbauter Lasthaken zählt zum Tragmittel – ein abnehmbarer Greifer zählt als gesondert in Verkehr gebrachter Bestandteil und damit als Lastaufnahmemittel.

Oft sind zusätzlich Anschlagketten, Anschlagpunkte, Bauteile, diverses Zubehör oder Kettengehänge notwendig, um die Verbindung zwischen Last, Tragmittel und Lastaufnahmemittel zu vervollständigen.

Rechtliche Vorgaben – DGUV Regel, Maschinenrichtlinie, DIN EN

Sicherheit ist eine Frage der Verantwortung – und für uns eine Selbstverständlichkeit. Auch gesetzliche Regelungen geben den nötigen sicheren Rahmen für unsere Lastaufnahmemittel vor. Hier ein kleiner Überblick. 

DIN EN 13155 – was gilt?

Die DIN EN13155 und weitere DIN EN Normen legen verbindliche technische Sicherheitsanforderungen fest. Sie regeln u. a.:

  • Tragfähigkeit und Belastung
  • Konstruktion
  • Prüfung
  • Lose Lastaufnahmemittel
  • Dokumentation
  • Betriebssicherheit

Für Unternehmen bedeutet das: Nur geprüfte Lastaufnahmemittel mit Herstellerkennzeichnung, CE, Seriennummer, Baujahr, Traglastangabe und Dokumentation dürfen verwendet werden.

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Die Kranbahnen von Lietmann

DGUV Regel – was ist wichtig?

Rechtsverbindliche Regelwerke der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) legen Schutzziele für die Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten am Arbeitsplatz fest, um Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu verhüten.

Früher waren Lastaufnahmemittel in der Regel BGR 500 verankert. Heute gelten die Anforderungen der DGUV Regel 109-017 – Betreiben von Lastaufnahmemitteln und Anschlagmitteln im Hebezeugbetrieb.

Diese Regel beschreibt alle Sicherheitsanforderungen, um Unfälle, Gefahren, Belastung und Verletzungen von Personen zu verhindern. Sie ergänzt das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV).

Nicht zuletzt legt auch die Maschinenrichtlinie Anforderungen an Hersteller von Lastaufnahmemitteln fest.

Wir bei Lietmann haben weitreichende Erfahrung auch, was die Sicherheit angeht: Unsere Produkte sind CE-geprüft und entsprechen den Vorgaben der 109-017 (DGUV). Damit decken wir alle sicherheitsrelevanten Aspekte rund um das Thema Lastaufnahmemittel ab.

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Welche Arten von Lastaufnahmemitteln gibt es?

Lietmann Kunden stammen aus den unterschiedlichsten Branchen. Und so variantenreich, wie ihre Produkte und Leistungen sind, fällt auch die Art des Lastaufnahmemittels ganz unterschiedlich aus.

Je nach Einsatz und Güterart stehen unterschiedliche Lastaufnahmemittel zur Verfügung:

  • Greifer für Blech, Rundmaterial, Blöcke oder Walzen
  • Traversen und Lasttraversen für große Bauteile, Bigbag Traversen für flexible Lasten
  • C Haken / Coilhaken für Coils
  • Ladegabeln für Paletten
  • Vakuumheber für empfindliche Güter
  • Lasthebemagnete und Permanent Lasthebemagnete für Stahl und metallische Werkstoffe
  • Hebeklemmen und Zangen für Blech, Pakete, Behälter
  • Spezialkonstruktionen für Sonderlasten, komplexe Formen oder besondere Einsatzbedingungen

Jedes Lastaufnahmemittel wird für den konkreten Anwendungsfall so ausgelegt, dass es die jeweilige Last sicher aufnehmen, tragen, heben, halten und positionieren kann, ohne Material, Personen oder Maschine zu gefährden.

Wo liegt der Unterschied zwischen Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel?

Anschlagmittel verbinden Last und Tragmittel. Sie dienen dazu, die Last sicher zu befestigen, anzuschlagen und für das Heben vorzubereiten. Zu dieser Produktgruppe gehören Anschlagketten, Hebebänder, Anschlagpunkte, Kettengehänge oder Seile.

Lastaufnahmemittel hingegen greifen die Last aktiv, nehmen sie auf, klemmen sie, saugen sie an oder magnetisieren sie. Sie sind funktional entscheidende Bestandteile im gesamten Transportprozess und gelten als Maschinen mit eigenen Prüfpflichten.

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Wofür Lastaufnahmemittel gebraucht werden

Lastaufnahmemittel verbinden den Kran mit der Last. Dazu werden sie in den Lasthaken eingehängt oder über Anschlagmittel angebracht. Je nach Lastart kommen unterschiedliche Lösungen zum Einsatz:

  • Paletten mit Ladegabeln
  • BigBags mit Bigbag Traversen
  • Kartons mit Greifern
  • Blech mit Hebeklemmen
  • Fässer mit Fassgreifern oder Zangen
  • Coils mit Coilhaken oder C Haken

Viele Lasten müssen gedreht, gewendet, geschwenkt oder präzise positioniert werden. Hier kommen drehende Greifer, Wirbellasthaken, Spindelgreifer oder Wendegeräte zum Einsatz.

Ein Universal-Lastaufnahmemittel gibt es nicht – Material, Form, Tragfähigkeit, Anforderungen, Kranbetrieb, Umgebung, Lastwechsel und Einsatzbedingungen entscheiden.

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Herausforderung Sicherheit – was macht Lastaufnahmemittel sicher?

Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Lastaufnahmemittel sind per Definition als Maschinen zu betrachten und müssen mindestens einmal jährlich geprüft werden. Die DGUV Regel schreibt die wiederkehrende Prüfung durch befähigte Personen vor. Jeder Einsatz bedeutet Belastung und Lastwechsel – deshalb sind diese Prüfungen lebenswichtig.

Alle Lastaufnahmemittel müssen dauerhaft folgende Angaben tragen:

  • Hersteller
  • Produktbezeichnung
  • CE
  • Seriennummer
  • Baujahr
  • Tragfähigkeit

Außerdem wichtig zu beachten: Nur geschultes Personal darf anschlagen und mit den LAM arbeiten. Sämtliche Lasten müssen gleichmäßig verteilt sein. Ein Schrägzug über 6° ist unzulässig. Lastaufnahmemittel müssen korrekt gelagert werden, um Schäden und Gefahren zu vermeiden.

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Wie lässt sich das richtige Lastaufnahmemittel finden?

Die Wahl des richtigen Lastaufnahmemittels hängt von den konkreten Anforderungen ab:

  • Art der Last
  • Gewicht und Tragfähigkeit
  • Material (Holz, Stahl, Beton, Blech usw.)
  • Einsatzbedingungen (innen, außen, Chemie, Temperatur)
  • Notwendige Bewegungsfunktion: Heben, Drehen, Kippen, Positionieren
  • Anzahl der Einsätze, Lastwechsel, Belastung

Nur die sorgfältige Analyse und Planung garantiert Sicherheit, Effizienz, den Schutz von Personen und störungsfreien Transport. Unsere ausführliche Beratung hilft Ihnen bei der Auswahl: Sprechen Sie uns einfach an.

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Lastaufnahmemittel für die Industrie gesucht? Ihre Lösung von Lietmann

Wir sind für Sie da. Wir bringen Bewegung in Ihre Last. Mit Erfahrung, technischer Kompetenz und praxisorientierter Konstruktion entwickeln wir Lastaufnahmemittel, die exakt zu Ihren Anforderungen passen. Ob Standardlösung, Sondertraverse, C Haken, Bigbag Traversen, Lasthebemagnete, Permanent Lasthebemagnete oder komplexe Sonderanlagen – Lietmann liefert zuverlässige, sichere und robuste Lösungen.

Kontaktieren Sie uns per Telefon oder E Mail – wir beraten Sie persönlich, entwickeln individuelle Konzepte und unterstützen Ihren Betrieb mit durchdachter Technik.

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FAQ – häufige Fragen zu Lastaufnahmemitteln